14.07.2010

Augen verraten oft mehr, als uns lieb ist
Manche Entscheidung wollen wir eine Weile für uns behalten, bevor wir sie anderen mitteilen. Doch unsere Augen verraten uns sofort. Forscher der Universität Marburg, aus Australien und den USA gewannen ihre Erkenntnisse mithilfe von Freiwilligen. Diese bekamen etwa die Aufgabe, innerhalb von zehn Sekunden einen Schalter zu betätigen. In einem weiteren Experiment sahen die Teilnehmer fünf Zahlen in Folge, sollten sich für eine entscheiden, ihre Wahl aber zunächst nicht kundtun. Ergebnis: Die Forscher konnten vorhersagen, wann ein Teilnehmer den Schalter betätigen und welche Zahl er nennen würde, indem sie seine Augen beobachteten. Sobald eine Entscheidung fiel, weiteten sich die Pupillen.
14.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF
27.04.2010

Wer des Nachts die Linsen im Auge lässt, riskiert eine Hornhautinfektion
Wer weiche Kontaktlinsen über Nacht im Auge lässt, erhöht das Risiko einer Hornhaut-Infektion um das Fünffache. Grund: In den relativ großen Poren der Linsenoberfläche können sich Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze und Amöben bei mangelnder Hygiene leichter festsetzen.
Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft rät Kontaktlinsenträgern, Linsen nachts herauszunehmen und mindestens zweimal im Jahr einen Augenarzt aufzusuchen. Nur er kann Veränderungen der Hornhaut rechtzeitig feststellen, bevor es zu irreparablen Schäden kommt.
27.04.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Banana Stock/RYF
29.10.2009

Reiben Sie nicht am betroffenen Auge herum, sonst verschlimmert sich die Entzündung nur noch
Jucken, Schmerzen, ein geröteter Lidrand, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und ein tränendes Auge – so äußert sich ein Gerstenkorn. Auch wenn der Knubbel lästig ist, sollte er niemals ausgedrückt oder aufgestochen werden, denn dadurch könne sich die Entzündung auf das umliegende Gewebe ausbreiten, warnt Dr. Daniel Kook, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik München.
Da es sich meist um eine bakterielle Infektion mit Staphylokokken handelt, empfiehlt sich eine keimabtötende Behandlung mit Antibiotika beim Augenarzt. Oft helfen warme Kompressen und eine Rotlichtbehandlung von dreimal täglich 15 Minuten.
29.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock