12.08.2010

Männer werden unter dem Einfluss von Oxytocin einfühlsamer
Das als „Kuschelhormon“ bezeichnete Oxytocin wird im Hypothalamus, einem Bereich des Zwischenhirns, gebildet. Es hilft Männern, sich besser in andere hineinzuversetzen. Das berichten Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Neuroscience. Sie untersuchten 48 Freiwillige. Eine Gruppe schnupperte an einem Nasenspray mit Oxytocin, die andere an einem Scheinpräparat.
Dann betrachteten die Männer Bilder, die etwa ein weinendes Kind oder einen verzweifelten Soldaten zeigten. Anschließend gaben sie an, wie sehr sie mit den abgebildeten Personen mitfühlten. Ergebnis: Unter dem Einfluss von Oxytocin zeigten die Männer deutlich mehr Einfühlungsvermögen. Vielleicht können Menschen mit Schizophrenie von diesem Mechanismus profitieren, schreiben die Forscher. Viele daran Erkrankte verlieren ihre soziale Kontaktfähigkeit.
12.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte
16.07.2010

Strecken Sie die Arme zum Himmel, wenn Sie an etwas Positives denken!
Sie möchten sich an etwas Schönes erinnern? Das geht leichter, wenn Sie die Arme heben. Wissenschaftler der Universität Rotterdam und des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in Nimwegen (Niederlande) haben nachgewiesen, dass Armbewegungen nach oben oder unten die Qualität von Erinnerungen beeinflussen. Sie ließen 24 Testpersonen mit beiden Händen Glasmurmeln in zwei Ablagen legen – eine oben, die andere unten.
Währenddessen sollten die Probanden von einem positiven Erlebnis erzählen. Das ging wesentlich besser, wenn sie die Murmeln in die obere Ablage beförderten. Sollten sie über etwas Unangenehmes berichten, waren sie schneller, wenn sie nach unten griffen. Bei einem weiteren Experiment wurden die Teilnehmer aufgefordert, irgendein Ereignis aus der Vergangenheit zu beschreiben. Langten sie dabei nach oben, sprachen sie öfter von erfreulichen Erlebnissen, bei Abwärtsbewegungen von negativen Geschehnissen.
16.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Gelpi José Manuel
16.07.2010

Strecken Sie die Arme zum Himmel, wenn Sie an etwas Positives denken!
Sie möchten sich an etwas Schönes erinnern? Das geht leichter, wenn Sie die Arme heben. Wissenschaftler der Universität Rotterdam und des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in Nimwegen (Niederlande) haben nachgewiesen, dass Armbewegungen nach oben oder unten die Qualität von Erinnerungen beeinflussen. Sie ließen 24 Testpersonen mit beiden Händen Glasmurmeln in zwei Ablagen legen – eine oben, die andere unten.
Währenddessen sollten die Probanden von einem positiven Erlebnis erzählen. Das ging wesentlich besser, wenn sie die Murmeln in die obere Ablage beförderten. Sollten sie über etwas Unangenehmes berichten, waren sie schneller, wenn sie nach unten griffen. Bei einem weiteren Experiment wurden die Teilnehmer aufgefordert, irgendein Ereignis aus der Vergangenheit zu beschreiben. Langten sie dabei nach oben, sprachen sie öfter von erfreulichen Erlebnissen, bei Abwärtsbewegungen von negativen Geschehnissen.
16.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Gelpi José Manuel
19.05.2010

Kommen Menschen in eine Machtposition, scheinen sie sich zu verändern
Wer sich mächtig fühlt, achtet bei anderen mehr auf moralisches Verhalten als bei sich selbst. Diesen Schluss ziehen Forscher im Fachmagazin Psychological Science aus Rollenspielen, die das Verhalten von Versuchspersonen in unterschiedlichen Positionen testeten. Die Probanden wurden mit verschiedenen Situationen konfrontiert und mussten dabei etwa entscheiden, ob sie Verkehrsregeln einhalten, ihre Steuererklärung korrekt ausfüllen oder gestohlenes Gut zurückgeben.
Per Zufall waren die Teilnehmer zuvor entweder zu Ministerpräsidenten oder einfachen Beamten „ernannt“ worden. Es zeigte sich, dass die Machtposition das Verhalten beeinflusst. Die Ministerpräsidenten verstießen häufiger gegen die Regeln als die Beamten, verurteilten aber das Fehlverhalten anderer besonders scharf.
19.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Comstock Images
9.11.2009

Ein Wohnortswechsel scheint Kinderseelen ganz schön zu belasten
Häufige Wohnortwechsel belasten Kinder, manche auch schwer. Einer Studie der Universität von Aarhus (Dänemark) zufolge erhöhen sie sogar die Suizidneigung Jugendlicher. Die Studie analysierte die Daten von Kindern und Jugendlichen, die sich im Alter zwischen elf und 17 Jahren selbst töteten oder dies versucht hatten.
Unter ihnen waren vermehrt solche, die häufig umgezogen waren. Die genaue Ursache für diese Beziehung müsse aber noch untersucht werden, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Archives of General Psychiatry.
09.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/BrandXPictures