Folgenschwerer Umzug

9.11.2009

 Folgenschwerer Umzug
Ein Wohnortswechsel scheint Kinderseelen ganz schön zu belasten

Häufige Wohnortwechsel belasten Kinder, manche auch schwer. Einer Studie der Universität von Aarhus (Dänemark) zufolge erhöhen sie sogar die Suizidneigung Jugendlicher. Die Studie analysierte die Daten von Kindern und Jugendlichen, die sich im Alter zwischen elf und 17 Jahren selbst töteten oder dies versucht hatten.

 

Unter ihnen waren vermehrt solche, die häufig umgezogen waren. Die genaue Ursache für diese Beziehung müsse aber noch untersucht werden, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Archives of General Psychiatry.

 

09.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/BrandXPictures

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Gut Gelaunte sehen mehr

4.11.2009

26102700 Gut Gelaunte sehen mehr
Wir nehmen unsere Umwelt besser wahr, wenn wir fröhlich sind

Unsere Stimmung hat Einfluss darauf, wie viel wir von unserer Umwelt mitbekommen. Das fanden Forscher der Universität Toronto (Kanada) heraus. Sie versetzten Freiwillige mithilfe von Bildern in gute, neutrale oder schlechte Laune. Dann zeigten sie ihnen Gesichter vor einem Hintergrund – zum Beispiel einem Haus.

 

Die Aufgabe: Die Probanden sollten sagen, ob das Gesicht einen Mann oder eine Frau darstellte. Tatsächlich interessierten sich die Forscher aber dafür, was die Teilnehmer nebenbei sahen. Ergebnis: Je besser gestimmt diese waren, desto mehr Details des Hauses erkannten sie. Gute Laune weitet den Blick, interpretieren die Forscher ihre Untersuchungsergebnisse.

 

04.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Goodshot

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Frauen werden immer gestresster

19.10.2009

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Vor 40 Jahren lastete scheinbar noch weniger Druck auf den Frauen

Frauen mittleren Alters fühlen sich heute gestresster als noch vor 40 Jahren. Dies zeigt eine Untersuchung der Universität von Göteborg (Schweden). Dafür verglichen Wissenschaftler die Daten einer Bevölkerungsstudie von mehr als 1400 Frauen aus den 60er-Jahren mit späteren Befragungen.

Damals klagten 28 Prozent der Frauen über Nervosität und 36 Prozent über Stress. In Interviews aus den Jahren 2004 und 2005 gaben 75 Prozent der Frauen an, sich gestresst zu fühlen. Blutdruck- und Blutfettwerte waren jedoch besser. Das erklärten die Forscher damit, dass Frauen heute mehr Sport treiben.

19.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock LTD