31.10.2009

Fangen bestimmte Obstsorten an zu schimmeln, gehören sie in den Müll
Wer faule Stellen an Obst entdeckt, ist meistens verunsichert: Soll die ganze Frucht in den Abfall, oder kann man doch noch einen Teil essen? Das kommt auf die Art an, sagen Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe. Bei Pflaumen und Weintrauben mit ihrem hohen Flüssigkeitsanteil kann sich das Gift des Schimmelpilzes weiter ausbreiten.
Einmal von diesem befallen, sind die Früchte deshalb nicht mehr für den Verzehr geeignet. Untersuchungen an Äpfeln haben jedoch gezeigt, dass die schädlichen Substanzen sich nur in einem Bereich von ein bis zwei Zentimetern um die schadhafte Stelle verteilen. Bei kleinen braunen Flecken reicht es also, sie großzügig zu entfernen.
31.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
29.10.2009

Reiben Sie nicht am betroffenen Auge herum, sonst verschlimmert sich die Entzündung nur noch
Jucken, Schmerzen, ein geröteter Lidrand, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und ein tränendes Auge – so äußert sich ein Gerstenkorn. Auch wenn der Knubbel lästig ist, sollte er niemals ausgedrückt oder aufgestochen werden, denn dadurch könne sich die Entzündung auf das umliegende Gewebe ausbreiten, warnt Dr. Daniel Kook, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik München.
Da es sich meist um eine bakterielle Infektion mit Staphylokokken handelt, empfiehlt sich eine keimabtötende Behandlung mit Antibiotika beim Augenarzt. Oft helfen warme Kompressen und eine Rotlichtbehandlung von dreimal täglich 15 Minuten.
29.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock
28.10.2009

Schweizer Experten empfehlen, Handys und schnurlose Telefone nicht allzu oft zu benutzen
Wie hoch die alltägliche Strahlenbelastung durch Mobil- und Schnurlostelefone ist, haben Forscher der Universitäten Basel und Bern gemessen. Demnach hat sich der Pegel hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung in der Schweiz in den vergangenen 20 Jahren verzehnfacht.
Die Grenzwerte sind damit zwar noch lange nicht erreicht. Die Forscher raten aber, auf Schnurlostelefone zu verzichten und möglichst wenig mit dem Handy zu telefonieren, obwohl über die langfristige Wirkung der Strahlen nicht viel bekannt ist.
28.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock
24.10.2009

Einen Infekt lieber immer gleich richtig auskurieren. Dann steckt man auch nicht die Kollegen an
Wer sich öfter gesundheitlich angeschlagen in die Arbeit schleppt, muss im Endeffekt länger zu Hause bleiben als Kollegen, die ihre Krankheit gleich richtig auskurieren. Dieses Fazit ziehen Ärzte der Regionalklinik im dänischen Herning aus einer Studie mit 12 000 Teilnehmern. Einer der Hauptgründe für die falsch verstandene Tapferkeit: Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
24.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Creatas Images
23.10.2009

Fett aktiviert ein Hormon, das Hunger auslöst
Mediziner aus Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio haben herausgefunden, dass die Aufnahme von Fett das Hormon Ghrelin aktiviert. Dieses löst Hunger aus. Bislang nahm man an, dass seine Ausschüttung durch Fasten stimuliert wird. Die Wissenschaftler stellten im Tierversuch aber fest, dass ein bestimmtes Enzym das Hunger-Hormon in seine aktive Form überführt, wenn Fett in den Magen gelangt. War das Enzym blockiert, nahmen die Versuchstiere weniger zu.
23.10.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Polka dot