30.11.2009

Die Auwaldzecke trägt oft eine bestimmte Bakterienart in sich: Rickettsia raoultii
Die aus Süd- und Osteuropa zugewanderten Auwaldzecken treten zunehmend auch bei uns auf. Sie haben sich im Großraum Berlin sowie in Brandenburg verbreitet, meldet das Robert Koch-Institut. Besonders aktiv sind die Tiere im Frühjahr und Herbst. Untersuchungen ergaben: Rund sechs Prozent der Zecken sind mit Borrelien befallen, etwa die Hälfte trug jedoch die Bakterienart Rickettsia raoultii, die eine Schwellung der Lymphknoten hervorrufen kann. „Welche Krankheiten diese Bakterie genau verursacht, ist noch nicht erschöpfend erforscht“, sagt Peter Hagedorn vom Nationalen Konsiliarlabor für FSME am Robert-Koch-Institut.
30.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY
28.11.2009

Ältere Menschen, die ihre Muskeln mit Hanteln oder anderen Geräten stärken, bleiben agil
Krafttraining mit Hanteln, an Maschinen oder mit Gummibändern ist nicht nur etwas für junge, sportliche Menschen, die damit ihre Muskeln stärken. Auch jenseits der 60 lässt sich davon profitieren, selbst 80-Jährige kommen dank der Übungen besser durch ihren Alltag. Das stellten Wissenschaftler der Indiana-Universität in Indianapolis (USA) in einer Untersuchung mit 6700 Testpersonen fest.
Wer zwei- bis dreimal pro Woche trainierte, gewann an Muskelkraft. Hochbetagten fiel es dadurch beispielsweise leichter, einkaufen zu gehen, Treppen zu steigen oder aus einem Sessel hochzukommen. Chiung-ju Liu, der Leiter der Studie, empfiehlt älteren ungeübten Menschen, Krafttraining unter fachlicher Anleitung durchzuführen.
28.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY
27.11.2009

Wer seine Muskeln nach dem Sport kneten lässt, bekommt deshalb nicht weniger Muskelkater
Die Massage nach einem Wettkampf baut in den Muskeln keine Milchsäure ab und verbessert auch die Durchblutung nicht, stellten Physiologen der Queen’s University (Kanada) an Testpersonen fest. Wurden die Arme nach einer Anstrengung massiert, war der Blutfluss geringer und es wurde weniger Laktat abtransportiert, als wenn die Probanden die Arme ruhig hielten.
27.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/PhotoObjects.net
26.11.2009

Offenbar sollten gerade Südeuropäer auf eine ausreichende Zufuhr des Vitamins achten
Eine weltweite Unterversorgung mit dem für Knochen, Herz und Gefäße wichtigen Vitamin D beunruhigt die Internationale Osteoporose-Gesellschaft. Ihrem aktuellen Bericht zufolge leiden etwa Bewohner im sonnenreichen Südeuropa öfter als Nordeuropäer an Vitamin-D-Mangel.
Bisher waren Ärzte von umgekehrten Verhältnissen ausgegangen, denn der Körper erzeugt vier Fünftel des benötigten Vitamins D unter Einfluss von Sonnenlicht selbst, der Rest wird über die Nahrung aufgenommen. Mögliche Ursachen des Nord-Süd-Gefälles: Nordeuropäer gehen mehr an die Sonne, ihre helle Haut schluckt weniger Sonnenlicht, und sie essen mehr fetten Fisch. Gute Vitamin-D-Lieferanten sind Hering und Lachs. Bei einem Mangel bieten sich Präparate aus der Apotheke an.
25.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Liquid Library
24.11.2009

Der Immunschutz der Haut lässt bei Senioren nach
Dass das Alter die Haut anfälliger für Infektionen und Tumorwachstum macht, ist bekannt. Wissenschaftler aus London haben dafür nun eine mögliche Erklärung gefunden: Alte Haut lagert Immunzellen aus dem Blut weniger gut ein.
24.11.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Banana Stock/RYF