Kassenleistungen nicht selbst zahlen

31.05.2010

25070407 Kassenleistungen nicht selbst zahlen
Verlangt der Arzt für kassenübliche Leistungen Barzahlung, sollten sich die Patienten an ihre Krankenkasse wenden

Gesetzlich Krankenversicherte sollten beim Arzt nicht vorschnell für eine Behandlung bezahlen. Selbst wenn es sich dabei um eine Leistung handelt, deren Kosten die Kasse normalerweise übernimmt, wird das Geld in der Regel nachträglich nicht erstattet, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
 
Patienten müssen lediglich die vierteljährliche Praxisgebühr von zehn Euro entrichten. Verlangt der Arzt für kassenübliche Leistungen Barzahlung, sollten sich die Patienten an ihre Krankenkasse wenden. Anderes gilt für die Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL): Hier schließt der Patient mit dem Arzt einen Vertrag, bekommt eine Rechnung und zahlt selbst.
 
31.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Goodshot

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Unsicherer Job, schlechte Gesundheit

27.05.2010

26110910 Unsicherer Job, schlechte Gesundheit
Wer sich um den Arbeitsplatz sorgen muss, ist auch häufiger krank. Das gilt vor allem für Deutschland

Ein unsicheres Arbeitsverhältnis ist in Deutschland wie auch in 14 anderen europäischen Ländern mit einer schlechteren Gesundheit verbunden. Das zeigt ein Vergleich von 16 Ländern mit mehr als 20.000 Befragten. Alter, Geschlecht, Ausbildung, chronische Erkrankungen und Rauchen hatten auf diesen Zusammenhang keinen Einfluss. Er war in Deutschland am stärksten ausgeprägt und nur in Schweden und Belgien gar nicht vorhanden.
 
27.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Brigitta Goetz

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Antidepressiva helfen nur bei schweren Depressionen

26.05.2010

25078818 Antidepressiva helfen nur bei schweren Depressionen
Bei leichten oder mittelgradigen Formen einer Depression zeigten die untersuchten Medikamente keinen oder nur einen geringen Effekt

Antidepressiva wirken nur bei einer schweren Depression. Bei leichten oder mittelgradigen Formen der Erkrankung zeigen diese Arzneimittel keinen Effekt oder sind kaum besser als ein Scheinmedikament. Zu diesem Fazit kommt eine in dem Fachmagazin JAMA veröffentlichte Analyse von sechs aussagekräftigen Studien der vergangenen 30 Jahre mit insgesamt 700 Versuchspersonen.
 
Erst bei schweren Depressionen hatten die Medikamente einen deutlichen Einfluss auf die Gefühlslage der Patienten. Untersucht wurden der Wirkstoff Paroxetin aus der Klasse der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und ein älteres Antidepressivum mit Imipramin.
 
26.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Photos.com

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Zigarettenqualm macht Zappelkinder

25.05.2010

26071203 Zigarettenqualm macht Zappelkinder
Kleine Kinder, die Tabakrauch ausgesetzt waren, zeigen häufiger Aufmerksamkeitsdefizite, als ihre Altersgenossen, die verschont geblieben sind

Kinder, die in den ersten Lebensjahren Tabakrauch ausgesetzt sind, werden häufiger hyperaktiv und haben öfter Aufmerksamkeitsdefizite als ihre Altersgenossen aus Nichtraucher-Haushalten. Das zeigte eine gemeinsame Untersuchung des Helmholtz-Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen einer Langzeitstudie mit 5991 Kindern.
 
Besonders ungünstig wirkte sich der Qualm bei den Kindern aus, die ihm bereits vor und kurz nach der Geburt ausgesetzt wurden. Ihr Risiko für eine Verhaltensauffälligkeit war zweifach erhöht.
 
25.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock LTD

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Meditieren für das Herz

23.05.2010

27107206 Meditieren für das Herz
Wer sich mit meditativen Techniken täglich entspannt, schützt offenbar sein Pumporgan

Tägliche Meditation kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und Beschwerden von Herzpatienten verringern. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Universität von Wisconsin und der Maharishi-Universität in Iowa (USA). Die 201 Studienteilnehmer litten unter verengten Herzkranzgefäßen und mussten Medikamente nehmen. Während eine Gruppe zweimal täglich 20 Minuten meditierte, bekamen die anderen Probanden Empfehlungen zum Lebensstil und absolvierten ein Bewegungsprogramm. In dem Studienzeitraum von neun Jahren lag die Herzinfarkt-, Schlaganfall- und Sterberate in der Meditations-Gruppe um 47 Prozent niedriger als in der Lebensstil-Gruppe.
 
22.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber

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