30.06.2010

Frauen plagt häufiger ein schlechtes Gewissen als Männer
Frauen fühlen sich schneller schuldig als Männer. Dies ergab eine Studie an der Universität von San Sebastián (Spanien). Bei den Untersuchungen erlebten Frauen Schuldgefühle nicht nur häufiger, sondern auch intensiver. Vor allem junge Männer plagte deutlich seltener ein schlechtes Gewissen. Erst im Alter von 40 bis 50 Jahren nähern sich die Geschlechter in diesem Punkt einander an.
30.06.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto
29.06.2010

Regelmäßige Kaffeetrinker haben laut einer Studie ein niedrigeres Herzrhythmusstörungs-Risiko, als jene, die auf das koffeinhaltige Getränk verzichteten
Gesunde Menschen erhöhen durch Kaffeetrinken nicht ihr Risiko für Herzrhythmusstörungen. Das schließen Forscher der Kaiser Permanent Division of Research in Oakland (USA) aus Studien mit mehr als 130.000 Personen.
Wer regelmäßig Kaffee trank, hatte sogar ein niedrigeres Risiko, wegen einer Rhythmusstörung in ein Krankenhaus zu müssen, als jene, die auf das koffeinhaltige Getränk verzichteten. Aus diesen Beobachtungen lasse sich allerdings nicht schließen, dass Kaffee das Herz schützt, stellten die Wissenschaftler klar.
29.06.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Creatas
28.06.2010

In Raucher-Autos reichern sich bestimmte krebserregende Nitrosamine an. Sie entstehen durch eine chemische Reaktion des Nikotins mit Substanzen aus der Luft
Tabakqualm schadet der Gesundheit. Die Gefahr lauert auch auf festen Oberflächen, berichten Wissenschaftler des Lawrence Berkeley National Laboratory (USA). So reichern sich etwa in den Autos von Rauchern bestimmte krebserregende Nitrosamine an. Diese entstehen durch eine chemische Reaktion des Nikotins mit Substanzen aus der Luft.
Die Nitrosamine zerfallen zwar mit der Zeit, doch für einige Stunden bleiben sie stabil. Sie konzentrieren sich auch in Teppichen und Kleidungsstücken, auf Möbeln und der Haut. Kleine Kinder seien dadurch besonders gefährdet, warnen die Forscher.
28.06.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Hemera
25.06.2010

Kinder, die in gechlortem Wasser baden, erkranken später womöglich häufiger an Atemwegserkrankungen
Schwimmen in gechlortem Wasser erhöht bei Kleinkindern das Risiko für spätere Atemwegserkrankungen. Das legt eine Studie der Universität Leuven in Belgien nahe. Die Analyse der Daten von 450 Kindern ergab, dass vor allem Schwimmbadbesuche im Alter von unter zwei Jahren die Häufigkeit einer Entzündung in den feinen Verästelungen der Bronchien erhöhten. Dadurch steige die Gefahr, an Asthma oder Allergien zu erkranken.
Grundsätzlich gilt Schwimmen jedoch als ideale Bewegungsform für kleine Asthma-Patienten, wie eine weitere Studie im Fachmagazin Respirology bestätigt. Demnach verbessert regelmäßiges Training den Maximalwert des Luftflussvolumens in der Lunge.
25.06.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Comstock
24.06.2010

Auch beim Fußball gucken unter freiem Himmel muss man für einen ausreichenden Hautschutz sorgen
Auch wer die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft nicht direkt in Südafrika anschaut, sollte auf ausreichenden Sonnenschutz achten – zumindest wenn er die Spiele öffentlich unter freiem Himmel verfolgt. Laut einer repräsentativen Umfrage eines großen Arzneimittelherstellers denken nur 46 Prozent der Deutschen daran, sich bei derartigen Übertragungen angemessen vor der Sonnenstrahlung zu schützen.
Was viele Menschen nicht wissen: Die krebserregende UV-Strahlung wird auch durch einen bedeckten Himmel nur mäßig abgeschwächt, gelegentlich wegen der Reflexion durch Wassertröpfchen sogar noch verstärkt.
24.06.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Frank Metelec