23.08.2010

Ob wir einen Geruchsstoff als anziehend oder abstoßend empfinden, liegt zum größten Teil an seiner Chemie
Ob wir einen Geruchsstoff als anziehend oder abstoßend empfinden, liegt zum größten Teil an seiner Chemie, berichten Forscher vom Weizmann-Institut in Rehovot (Israel). Sie trainierten elektronische Sensoren zunächst mithilfe von 76 Substanzen. Deren Geruch hatten zuvor Testpersonen aus Israel bewertet.
Dann ließen die Forscher die elektronischen Nasen andere Duftstoffe beurteilen. Das Ergebnis deckte sich zu 80 Prozent mit der Einschätzung der Probanden. Menschen verschiedener Kulturen zeigen dabei ähnliche Vorlieben: Bei Einwanderern aus Äthiopien lag die Trefferquote ebenso hoch.
23.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Creatas
20.08.2010

Akupunktur kann die Angst vor dem Zahnarzt mindern
Akupunktur kann die Angst vor dem Zahnarzt nehmen. Diese Vermutung legt eine kleine schwedische Studie nahe, von der die British Medical Association berichtet. Spezialisierte Zahnärzte setzten bei 20 Patienten mittleren Alters, die schon seit Jahren mit Angst vor dem Bohrer kämpften, Nadeln an zwei Punkten der Schädeldecke. Fünf Minuten später konnten sie bei allen Teilnehmern mit der Behandlung beginnen. Vor der Akupunktur waren dazu nur sechs Patienten bereit.
20.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte
19.08.2010

Stresshormone unterdrücken das Absterben von Krebszellen zusätzlich und machen daher deren Ausbreitung wahrscheinlicher
Wissenschaftler des MD Anderson Krebszentrums in Texas (USA) haben einen Vorgang entdeckt, der erklärt, wie chronischer Stress die Bildung von Metastasen bei Eierstockkrebs fördert.
Normalerweise sterben Zellen ab, die sich von ihrem Verbund lösen. Bei Tumorzellen ist diese Form des „programmierten Zelltods“ jedoch geschwächt. Daher können sie im Körper wandern und neue Geschwülste bilden. Stresshormone wie Adrenalin unterdrücken das Absterben der Krebszellen zusätzlich und machen daher deren Ausbreitung wahrscheinlicher.
19.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Pixland
17.08.2010

Menschen, die meditieren, schulen damit unter anderem ihr Erinnerungsvermögen
Bereits kurzzeitiges Meditieren kann die Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich verbessern. Das zeigt eine Studie von Fadel Zeidan und seinen Kollegen von der Universität von North Carolina in Charlotte (USA).
Bei dem Experiment wurden 49 Versuchspersonen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine absolvierte an vier aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 20 Minuten ein buddhistisch orientiertes Achtsamkeitstraining mit geschlossenen Augen und bewusster Atmung, während die andere in dieser Zeit einem Hörbuch lauschte.
In beiden Gruppen verbesserte sich die Stimmung der Teilnehmer. Bei anschließenden kognitiven Tests schnitt die Meditations-Gruppe aber bis zu zehnmal besser ab als die Kontrollgruppe. Vor allem die Fähigkeit, sich unter Zeitdruck auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und dabei zurückliegende Informationen im Hinterkopf zu behalten, stach deutlich hervor.
17.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber
16.08.2010

Kalorienhaltige Süßungsmittel aus Fertigprodukten können die Blutfettwerte ungünstig beeinflussen
In den industriell hergestellten Lebensmitteln stecken oft kalorienhaltige Süßungsmittel wie Fruktose-Glukose-Sirup. Eine in dem US-Fachmagazin JAMA veröffentlichte Studie mit 6000 Teilnehmern ergab, dass diese die Blutfettwerte ungünstig beeinflussen und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.
Als besonders gefährdet erwiesen sich bei der Untersuchung Menschen, bei denen Süßungsmittel mehr als zehn Prozent der Kalorienzufuhr ausmachten. In den USA stammen im Schnitt rund 16 Prozent der Nahrungskalorien von Süßungsmitteln.
16.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/BrandXPictures