16.08.2010

Kalorienhaltige Süßungsmittel aus Fertigprodukten können die Blutfettwerte ungünstig beeinflussen
In den industriell hergestellten Lebensmitteln stecken oft kalorienhaltige Süßungsmittel wie Fruktose-Glukose-Sirup. Eine in dem US-Fachmagazin JAMA veröffentlichte Studie mit 6000 Teilnehmern ergab, dass diese die Blutfettwerte ungünstig beeinflussen und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.
Als besonders gefährdet erwiesen sich bei der Untersuchung Menschen, bei denen Süßungsmittel mehr als zehn Prozent der Kalorienzufuhr ausmachten. In den USA stammen im Schnitt rund 16 Prozent der Nahrungskalorien von Süßungsmitteln.
16.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/BrandXPictures
14.08.2010

Kleine Glücksmomente schützen vor einem Herzinfarkt
Glückliche und zufriedene Menschen erleiden seltener einen Herzinfarkt als Menschen, die sich weniger gut fühlen. Das bestätigt eine Untersuchung der Columbia-Universität in New York. Die Wissenschaftler beobachteten zehn Jahre lang 1739 Erwachsene. Sie verwendeten eine Fünf-Punkte-Skala der Lebenseinstellung. Dabei zeigte sich, dass diejenigen mit dem höchsten Grad an Zufriedenheit das niedrigste Risiko für einen Herzinfarkt hatten. Auch kurze depressive Phasen änderten daran nichts. Der Rat der Wissenschaftler: Jeder sollte ganz bewusst vergnügliche Tätigkeiten in den Alltag einbauen.
14.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Liquid Library
13.08.2010

Tanz hält den Körper beweglich
Tanzen bereitet alten Menschen nicht nur Freude, es trainiert auch das Gleichgewicht und die Gangsicherheit. Dies beobachteten Wissenschaftler der Universität von Missouri in Columbia (USA), die Senioren bei einer Tanztherapie eine einfache Schrittfolge lehrten. Die Studienteilnehmer, die in einem betreuten Wohnprojekt lebten, nahmen über zwei Monate hinweg an 18 Tanzstunden teil. In dieser Zeit stellten die Forscher fest, dass sich die Balance verbesserte und der Gang sicherer wurde. Beides verringert bei alten Menschen die Gefahr zu stürzen.
13.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF
12.08.2010

Männer werden unter dem Einfluss von Oxytocin einfühlsamer
Das als „Kuschelhormon“ bezeichnete Oxytocin wird im Hypothalamus, einem Bereich des Zwischenhirns, gebildet. Es hilft Männern, sich besser in andere hineinzuversetzen. Das berichten Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Neuroscience. Sie untersuchten 48 Freiwillige. Eine Gruppe schnupperte an einem Nasenspray mit Oxytocin, die andere an einem Scheinpräparat.
Dann betrachteten die Männer Bilder, die etwa ein weinendes Kind oder einen verzweifelten Soldaten zeigten. Anschließend gaben sie an, wie sehr sie mit den abgebildeten Personen mitfühlten. Ergebnis: Unter dem Einfluss von Oxytocin zeigten die Männer deutlich mehr Einfühlungsvermögen. Vielleicht können Menschen mit Schizophrenie von diesem Mechanismus profitieren, schreiben die Forscher. Viele daran Erkrankte verlieren ihre soziale Kontaktfähigkeit.
12.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte
11.08.2010

Inhaltsstoffe aus den scharfen Wurzeln können wohl das Risiko für Prostatakrebs senken
Als scharf schmeckende Pflanze gibt Meerrettich Fleisch- und Fischspeisen eine besondere Würze. Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben nun nachgewiesen, dass die in ihm enthaltenen Glucosinolate zudem das Risiko senken, an Prostatakrebs zu erkranken. Ihre Studie mit 11405 Teilnehmern zeigte, dass Männer, die in den Jahren zuvor viel Meerrettich gegessen hatten, im Alter seltener Prostatakrebs bekamen. Glucosinolate finden sich auch in Rettich und Kohlarten.
11.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Heike Brauer