Gut für das Konzentrationsvermögen

17.08.2010

27107206 Gut für das Konzentrationsvermögen
Menschen, die meditieren, schulen damit unter anderem ihr Erinnerungsvermögen

Bereits kurzzeitiges Meditieren kann die Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich verbessern. Das zeigt eine Studie von Fadel Zeidan und seinen Kollegen von der Universität von North Carolina in Charlotte (USA).
 
Bei dem Experiment wurden 49 Versuchspersonen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine absolvierte an vier aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 20 Minuten ein buddhistisch orientiertes Achtsamkeitstraining mit geschlossenen Augen und bewusster Atmung, während die andere in dieser Zeit einem Hörbuch lauschte.
 
In beiden Gruppen verbesserte sich die Stimmung der Teilnehmer. Bei anschließenden kognitiven Tests schnitt die Meditations-Gruppe aber bis zu zehnmal besser ab als die Kontrollgruppe. Vor allem die Fähigkeit, sich unter Zeitdruck auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und dabei zurückliegende Informationen im Hinterkopf zu behalten, stach deutlich hervor.
 
17.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber

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Glück für das Herz

14.08.2010

25110136 Glück für das Herz
Kleine Glücksmomente schützen vor einem Herzinfarkt

Glückliche und zufriedene Menschen erleiden seltener einen Herzinfarkt als Menschen, die sich weniger gut fühlen. Das bestätigt eine Untersuchung der Columbia-Universität in New York. Die Wissenschaftler beobachteten zehn Jahre lang 1739 Erwachsene. Sie verwendeten eine Fünf-Punkte-Skala der Lebenseinstellung. Dabei zeigte sich, dass diejenigen mit dem höchsten Grad an Zufriedenheit das niedrigste Risiko für einen Herzinfarkt hatten. Auch kurze depressive Phasen änderten daran nichts. Der Rat der Wissenschaftler: Jeder sollte ganz bewusst vergnügliche Tätigkeiten in den Alltag einbauen.
 
14.08.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Liquid Library

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Ziele gegen das Vergessen

5.07.2010

27111679 Ziele gegen das Vergessen
Wer sich Pläne für die Zukunft macht, bleibt geistig länger fit

Immer mehr Daten weisen darauf hin, dass psychologische Faktoren und Lebenserfahrung das Alzheimer-Risiko beeinflussen. Wissenschaftler der Universität Chicago (USA) untersuchten sieben Jahre lang das Gedächtnis von 900 gesunden Senioren. Von den Teilnehmern, die sich Ziele gesetzt und Aufgaben übernommen hatten, erkrankten in dieser Zeit nur halb so viele an Alzheimer wie von jenen ohne Aufgaben. Das Ergebnis hing nicht von anderen Faktoren wie zum Beispiel chronischen Erkrankungen ab. Mit einem standardisierten Fragebogen ermittelten die Forscher, ob die Senioren noch Ziele hatten. Eine Frage lautete etwa: Machen Sie gern Pläne für die Zukunft, und arbeiten Sie daran, sie zu verwirklichen?
 
05.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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Meditieren für das Herz

23.05.2010

27107206 Meditieren für das Herz
Wer sich mit meditativen Techniken täglich entspannt, schützt offenbar sein Pumporgan

Tägliche Meditation kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und Beschwerden von Herzpatienten verringern. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Universität von Wisconsin und der Maharishi-Universität in Iowa (USA). Die 201 Studienteilnehmer litten unter verengten Herzkranzgefäßen und mussten Medikamente nehmen. Während eine Gruppe zweimal täglich 20 Minuten meditierte, bekamen die anderen Probanden Empfehlungen zum Lebensstil und absolvierten ein Bewegungsprogramm. In dem Studienzeitraum von neun Jahren lag die Herzinfarkt-, Schlaganfall- und Sterberate in der Meditations-Gruppe um 47 Prozent niedriger als in der Lebensstil-Gruppe.
 
22.05.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber

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Schützt Schmutz das Herz?

14.04.2010

26102400 Schützt Schmutz das Herz?
Keine Scheu vor Dreck! Wer in früher Kindheit draußen herumtobt, dessen Herz-Kreislauf-System profitiert womöglich später davon

Menschen, die als Baby mit vielen Keimen in Kontakt kommen, haben als Erwachsene geringere Entzündungswerte im Blut und sind daher möglicherweise weniger anfällig für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Auf diesen Zusammenhang stießen Forscher der Northwestern-Universität (USA), die 22 Jahre lang Daten von 1500 Bewohnern der philippinischen Insel Cebu sammelten. Die Wissenschaftler vermuten, dass sich das Immunsystem des Menschen im Lauf der Evolution an den frühen Kontakt mit Mikroorganismen angepasst hat. Fehlt er, kommt es später öfter zu Entzündungen.
 
14.04.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Goodshot

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